Bank Austria mit höherem Vorsteuergewinn

23. Mai 2001, 10:10
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Return on Equity belief sich auf 16,9 Prozent

Wien - Die zum HypoVereinsbank-Konzern (HVB) gehörende Bank Austria-Gruppe konnte im ersten Quartal 2001 das Ergebnis vor Steuern um 14,0 Prozent von 174 auf 198 Mill. Euro (2,7 Mrd. S) steigern, gab das Institut am Mittwoch bekannt. Der Return on Equity (RoE) vor Steuern belief sich auf 16,9 Prozent, im Jahresdurchschnitt 2000 waren es 14,6 Prozent. Die Cost Income Ratio lag bei 65,9 Prozent, nach 66,7 Prozent im Jahresdurchschnitt 2000. Damit liege die Bank Austria-Gruppe im Zielkorridor der "ambitionierten Rentabilitätsvorgaben" für das Gesamtjahr 2001. Das Betriebsergebnis stieg um 28,1 Prozent auf 196 Mill. Euro.

Enthalten sind im Quartalsabschluss der Gruppe erstmals die Gewinn- und Verlustzahlen der polnischen PBK. Im ersten Quartal 2000 war die mittlerweile mehrheitlich in Bank Austria-Besitz stehende polnische Bank noch at equity mit dem anteiligen Wert von 43 Prozent berücksichtigt worden.

Bilanzsumme rechnerisch mit leichtem Rückgang

Die Bilanzsumme der Bank Austria-Gruppe habe sich in Hinblick auf das operative Geschäft stabil entwickelt. Rechnerisch war gegenüber dem 31. Dezember 2000 ein Rückgang von 5,1 Prozent auf 156,6 Mrd. Euro zu verzeichnen. Zurückzuführen sei dies auf die Übertragung der Filialen Hongkong und Singapur an die HypoVereinsbank (HVB). Die Bilanzwerte der polnischen PBK waren - im Gegensatz zur Gewinn- und Verlustrechnung - bereits in der Bank Austria-Konzernbilanz vom 31. Dezember 2001 enthalten.

Den Zinsüberschuss konnte die Bank Austria-Gruppe im ersten Quartal trotz schlechterem Wirtschaftsklima und ungünstiger Zinssituation um 12,1 Prozent auf 552 (493) Mill. Euro erhöhen. Der Zinsüberschuss nach Kreditrisikovorsorge stieg um 13,9 Prozent auf 441 (388) Mill. Euro. Beim Provisionsüberschuss wird ein Plus von 9,5 Prozent auf 250 (228) Mill. Euro ausgewiesen.

In der Bilanz sanken die Forderungen an Kreditinstitute um 14,3 Prozent auf 33,8 Mrd. Euro, jene an Kunden um 3,1 Prozent auf 79,8 Mrd. Euro. Die Handelsaktiva stiegen um 5,6 Prozent auf 15,1 Mrd. Euro. Die Finanzanlagen verringerten sich um 3,3 Prozent auf 24,9 Mrd. Euro. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten fielen um 5,8 Prozent auf 55,7 Mrd. Euro, jene gegenüber Kunden stiegen leicht um 0,6 Prozent auf 53,4 Mrd. Euro. Bei den Verbrieften Verbindlichkeiten führten die Verschiebungen innerhalb der HVB Group zu einem Rückgang um 16,3 Prozent auf 26,2 Mrd. Euro. (APA)

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