Konrad: "Weiß nicht, was wir noch tun können"

21. Mai 2001, 16:24
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Die Veranstalter zogen zufrieden Bilanz, die Probleme mit Zieleinlauf sollen behoben werden

Wien - Ein hochzufriedenes Resümee haben am Montag die Veranstalter gezogen. "Ich weiß nicht, was wir noch tun können, um die heurige Auflage zu überbieten", sagte Cheforganisator Wolfgang Konrad. "Von der Qualität her war es so gut und professionell, dass wir keine größeren Schrauben, sondern nur noch kleinere anziehen können."

Das einzig echte Problem der Veranstalter war der "problematische Zieleinlauf am Rathausplatz", wie Konrad selbst eingestand, "bedingt dadurch, dass einige Teilnehmer des Fernwärmelaufs noch nicht im Ziel waren, als die Marathonspitze eintraf". Die Lösung, um die Zielkollision zu vermeiden, ist aber bereits gefunden. "2002 wird es zwei Einlaufkanäle geben."

Gutes Niveau

Was die Betreuung der angeschlagenen Teilnehmer betrifft, hatte man dagegen wie in den Vorjahren alles im Griff. Konrad und Rennleiter Hannes Langer betonten, dass die Marathon-Männer und -Frauen von Jahr zu Jahr immer besser vorbereitet sind. 351 leichte Behandlungen - von Blasen bis hin zum Wadenkrampf - sowie 48 schwere Behandlungen größtenteils wegen Kreislaufproblemen und acht Krankenhaustransporte waren die laut Konrad "verschwindend kleinen Zahlen".

Insgesamt 9.180 der 10.416 gestarteten Marathon-Teilnehmer beendeten die 18. Auflage, als Allerletzte kam dabei die Niederösterreicherin Heidrun Eichberger nach 6:12:41 Stunden ins Ziel, die dafür mit dem mit 1.000 Schilling dotierten VCÖ-Umweltpreis belohnt wurde. Die Live-Übertragung in ORF 1 verfolgten bis zu 320.000 Zuschauer mit einem tollen Marktanteil von 49 Prozent. Dazu kamen mehr als 200.000 Menschen, die das Rennen an der Strecke miterlebten.

Beschleunigung

Für die 19. Auflage im Jahr 2002, die vermutlich am 19. Mai (Pfingstsonntag) in Szene gehen wird, steht das genaue Konzept zwar noch nicht fest, dass man versuchen wird ein schnelleres Rennen zu organisieren allerdings schon. Das Setzen auf Lokalmatadore wird nämlich schwierig sein: denn hinter dem fünftplatzierten Michael Buchleitner (2:12:57), der im Herbst seine Karriere beenden wird, klafft derzeit ein riesiges Loch. Der zweitbeste Österreicher Max Wenisch (2:25:43), hatte fast 13 Minuten Rückstand auf den 31-jährigen Niederösterreicher. (APA)

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