"Truly British" schließt schon seit langem afrikanische Gene mit ein

22. Mai 2001, 11:48
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Die Römer brachten sie mit Soldaten- und Sklaven- Importen in den Gen-Pool ein

London - Einer von 100 weißhäutigen Briten stammt von einem Afrikaner oder einem Asiaten ab. Dies hat ein britischer Gen-Forscher nach einem Bericht der "Sunday Times" bei einer DNA-Analyse von insgesamt 10.000 untersuchten Personen heraus gefunden. Eine Erklärung, wie die Gene aus Afrika und Asien ins Insel-Erbgut der Briten kamen, hat Bryan Sykes, Professor für Humangenetik an der Universität Oxford, auch: durch den Soldaten- und Sklaven-Import der alten Römer.

"Dies nimmt der Behauptung, es gebe biologische Gründe für eine Klassifizierung von Menschen nach Hautfarben, jegliche Basis", zitiert das Blatt den Wissenschaftler. "Wir alle sind genetisch eine komplexe Mischung, und zugleich alle mit einander verwandt." Zu denen, die einen besonders starken afrikanischen Gen-Anteil aufwiesen, gehörte dem Bericht zufolge ein Milch-Farmer aus Somerset in Südengland, der seine "rein britische" Ahnenreihe über Jahrhunderte zurückführen kann. (APA/Reuters)

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