Erfolgreicher Protest Perus gegen Stadion-Sperre

17. Mai 2001, 16:28
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Nächstes Match gegen Ekuador demnach nicht auf neutralem Boden

Zürich - Der peruanische Fußball-Verband hat gegen die Sperre des Stadions in Lima bzw. die Verlegung der nächsten Partie in der südamerikanischen WM-Qualifikation gegen Ekuador auf neutralem Boden erfolgreich protestiert. Das FIFA-Berufungsgremium in Zürich gab am Donnerstag einem Einspruch statt. Die von der Disziplinar-Kommission ausgesprochene Geldstrafe von umgerechnet 225.000 Schilling (16.308 Euro) sowie die Verwarnung blieben allerdings aufrecht.

Peru war nach den Vorfällen rund um das mit 3:1 gewonnene WM-Quali-Spiel im März in Lima gegen Chile in erster Instanz bestraft worden. Damals war der Autobus der Gäste auf der An- und Abfahrt vom Stadion von Rowdies mit Steinen beworfen worden. Die FIFA begründete die Reduzierung der Sanktionen damit, dass sich die Zwischenfälle nicht in der Arena, sondern außerhalb dieser zugetragen haben. Peru, zuletzt 1982 bei einer WM-Endrunde, rangiert in der WM-Quali-Gruppe derzeit auf dem siebenten Tabellenplatz. (APA/Reuters)

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