Steuern machen Autos in der EU richtig teuer

17. Mai 2001, 14:22
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Österreich im Mittelfeld

Brüssel - Die EU-Bürger müssen für einen Neuwagen unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Ein großer Teil des Unterschiedes entsteht durch die Steuern, zeigt ein Preisvergleich der EU-Kommission. In Dänemark etwa kosten Autos meist Netto weniger als in irgend einem anderen EU-Staat. Zuzüglich Steuern, die weit höher liegen als der Nettopreis des Fahrzeuges, ist der fahrbare Untersatz in Dänemark hingegen teurer als im Rest der Union.

Auch in Portugal, Irland, Griechenland, Finnland, den Niederlanden und Schweden nascht der Fiskus beim Autokauf in der Regel stärker mit als in Österreich. Teilweise sind dadurch Autos zwar ohne Steuern billiger als hier zu Lande, mit hingegen teurer.

Die Autofirmen haben auf die unterschiedliche Besteuerung reagiert, indem sie den Nettopreis in Ländern mit hoher Steuer niedrig halten. Sonst würden sie zu viel Marktanteil verlieren, so die Argumentation. (APA)

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