Anstieg der US-Verbraucherpreise geringer als erwartet

16. Mai 2001, 16:09
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Plus 0,3 Porzent gegenüber dem Vormonat

Washington - Die Verbraucherpreise sind in den USA im April um 0,3 Prozent und damit weniger als erwartet gestiegen. Die Preise für Bekleidung gingen so stark zurück wie seit 50 Jahren nicht mehr, teilte das Arbeitsministeriums in Washington mit. Im März waren die Verbraucherpreise nur um 0,1 Prozent gestiegen. Der Index ist einer der Hauptindikatoren für die Inflation.

"Die Statistik stärkt die Flexibilität der Notenbank, die Zinsen weiter zu senken", sagte der Analyst der Fleet Bank in Boston, Geoffrey Somes, der Agentur Bloomberg. Die Fed hatte den Zinssatz für Tagegeld erst am Vortag erneut um 0,5 Punkte auf vier Prozent zurückgenommen.

Analysten hatten für April unter anderem angesichts des Anstiegs der Treibstoffpreise mit einer Teuerungsrate von 0,4 Prozent gerechnet. Die Kernrate, die Kosten für Energie und Nahrungsmittel ausschließt, stieg im April um 0,2 Prozent. Nach Angaben des Ministeriums gingen im April neben den Preisen für Bekleidung auch die für Computer erneut zurück, diesmal um 2,2 Prozent. (APA/dpa)

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