"Kaffee steigert die Leistungsfähigkeit im Job nicht"

20. November 2001, 09:06
posten

Richtig essen im Büro

In vielen Unternehmen sind die Ansprüche, die an die Essensaufnahme während der Bürozeiten gestellt werden, nur "schnell" und "munter machend". Das Resultat sind Cola-Flaschen, Kaffeehäferl und Fastfoodreste, die die Schreibtische schmücken. Auf Dauer leidet jedoch die Leistungsfähigkeit unter diesen Essgewohnheiten.

Antriebslosigkeit, schlechte Laune und mangelnde geistige Fitness sind die Folge. Wer ausgewogen und gesund isst, wird nicht nur körperlich fitter, auch der Kopf arbeitet besser. Gesundes Essen und eine ausgewogene Ernährung unterstützen die Botenstoffe im Gehirn und steigert die Denkleistung.

Richtig essen

Optimal für die Leistungsfähigkeit sind häufige, kleinere Mahlzeiten. Die kann der Körper optimal verarbeiten. Wenige, aber dafür reichhaltige Mahlzeiten belasten den Körper und machen müde.

Vitamine statt Fett

Dass Vitamine wichtig für unseren Organismus sind, wissen heutzutage dank der Werbung bereits die Kindergartenkinder. Für alle Erwachsenen, die es in der Hektik des Alltags wieder vergessen haben, sei es noch einmal erwähnt:

In der Früh ein Müsli, zu Mittag ein Salat und zum Abendessen viel Gemüse. So klingt die ideale Ernährung. Bratwurst, Käsekrainer und Pommes frites haben viele Kalorien und müssen eine Ausnahme bleiben.

Zwischendurch wird der Schokoriegel gestrichen und als Alternative Obst oder Joghurt probiert. Für weitere Häppchen gilt: Vollkornbrot statt Weißbrot, Fruchtsaft und Mineralwasser statt Cola.

Die Energiequelle Wasser

Ernährungsexperten empfehlen 1,5 bis 2,5 Liter Flüssigkeit pro Tag, am besten Wasser oder Früchtetee. Vor allem nicht warten, bis man Durst hat. Denn durstig wird man erst, wenn der Körper schon ein Wasserdefizit hat. Die Folge sind Konzentrationsschwäche und Leistungsabnahme.

Kaffee und schwarzer Tee entziehen dem Körper Flüssigkeit und Mineralien. Diese beiden Getränke zählen also nicht zur täglichen Flüssigkeitsaufnahme dazu - ganz im Gegenteil: sie reduzieren sie.

Tipps

  • Essenzielle Fettsäuren dienen dem Zellschutz. (Oliven, Hering, Thunfisch, etc.)
  • Komplexe Kohlenhydrate sind Energielieferanten für das Gehirn. (Nüsse, Getreide, Obst, etc.)
  • Aminosäuren sind verantwortlich für die Übermittlung von Informationen, steigern die Leistungsfähigkeit und wirken antidepressiv. (Reis, Nudeln, Bananen, Mandeln, etc.)
  • Beta-Karotin und Vitamin C sind wichtig für den Zellschutz. Raucher brauchen davon eine Extra-Dosis. (Obst, Paprika, Karotten, etc.)
  • Kalzium und Magnesium beruhigen die Nerven und stärken die Knochen (Milch, grünes Gemüse und Sesamsamen)
(red/Quelle:www.absolute-career.de)
Share if you care.