US-Karellbehörde könnte Quaker-Übernahme durch Pepsi verzögern

9. Mai 2001, 09:07
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Washington - Die US-Wettbewerbsbehörde FTC könnte die Übernahme des US-Lebensmittelkonzerns Quaker Oats Co, Chicago, durch den Limonadenhersteller PepsiCo Inc, Purchase, verzögern. Die Wettbewerbshüter befragten immer noch Abfüller und Einzelhändler zu den Wirkungen der auf 13,8 Mrd. Dollar (15,6 Mrd. Euro/214 Mrd. S) taxierten Übernahme, verlautete aus informierten Kreisen, wie das "Wall Street Journal" (WSJ/Mittwochausgabe) meldet. Die FTC sei besorgt, dass das Quaker-Produkt "Gatorade", ein Sportgetränk, seine bestehende Dominanz ausbaue, wenn es zu Pepsi gehöre, hieß es aus den Kreisen. Gatorade habe bereits einen 78-prozentigen Marktanteil bei den Sportgetränken.

Die Konkurrenz, "Powerade" von The Coca-Cola Co, Atlanta, liege abgeschlagen auf dem zweiten Platz. Weiter hieß es im "WSJ", zwei Anwälte, die mit dem Fall beschäftigt seien, erklärten, die gegenwärtige Federal Trade Commission (FTC) werde den Fall eventuell nicht zum Ende bringen. Der noch von Präsident Bill Clinton ernannte Chairman der Kommission, Robert Pitofsky, habe für kommenden Monat seinen Rücktritt erklärt. Die Berufung eines neuen Chairman könne die Beschäftigung der FTC mit dem Fall Pepsi/Quaker weiter verzögern. Die betroffenen Unternehmen wollten sich nicht äußern. (APA/vwd)

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