Mutmaßlicher palästinensischer "Kollaborateur" getötet

1. Mai 2001, 17:20
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Mindestens sieben Palästinenser bei Zusammenstößen verletzt

Jerusalem - Im Norden des Westjordanlands ist am Dienstag ein Palästinenser getötet worden, dem Zusammenarbeit mit Israel vorgeworfen wurde. Augenzeugen berichteten, der 44-Jährige sei von einem Maskierten entführt und in einem Tal nördlich von Kalkiliya erschossen aufgefunden worden. Er sei wiederholt der "Kollaboration" bezichtigt worden, weil er unter anderem Land an Israel verkauft habe.

Im Gazastreifen und im Westjordanland wurden am Dienstag bei neuen Zusammenstößen mit der israelischen Armee nach Augenzeugenberichten und Krankenhausangaben mindestens sieben Palästinenser verletzt. Vier Palästinenser seien beim Grenzübergang Karni im Norden des Gazastreifens angeschossen worden. Ein 15-jähriger wurde einem Krankenhaussprecher zufolge schwer verletzt. In Khan Younis im Süden des Gazastreifens verwundete ein Soldat einen weiteren Palästinenser durch Schüsse am Bein. Zwei weitere Palästinenser erlitten nach Krankenhausangaben bei Zusammenstößen nördlich von Ramallah im Westjordanland Verletzungen. (APA)

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