Künstler und Intellektuelle zu "Ein Jahr Schwarz-Blau"

9. Februar 2001, 10:12
Wien - Am 4. 2. 2000 wurde die österreichische Bundesregierung unter Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) von Bundespräsident Thomas Klestil angelobt. Die Austria Presse Agentur bat aus diesem Anlass Künstler und Intellektuelle um Statements zu "Ein Jahr Schwarz-Blau", zu ihrer Einschätzung der seither feststellbaren politischen Veränderungen in Österreich, zu Protesten und konkreten Auswirkungen im Kulturbereich.

Die Statements werden ohne Vorauswahl und ohne Kürzung der überlieferten Textlängen wiedergegeben, die Reihung der Personen erfolgt alphabetisch. (APA/red)

Alois Brandstetter, Autor und Universitätsprofessor:
"Die Demonstrationen gegen die Regierung sollten aufhören"


Günter Brus, bildender Künstler und Autor:
"Die Rechtslastigkeit nimmt immer mehr überhand"


Schriftsteller Franzobel per mail aus Argentinien:
"Es passiert nichts anderes als eine materielle Umverteilung"


Philosoph Konrad Paul Liessmann:
"Überraschend ist das Ausmaß der Kontinuität"


Kabarettist und Schauspieler Thomas Maurer:
"Die FPÖ hat allen Misstrauensvorschuss mehr als gerechtfertigt"


Architekt und "Presse"-Karikaturist Gustav Peichl:
"Es sind sehr viele positive Veränderungen geschehen"


Erika Pluhar, Schauspielerin, Autorin und Sängerin:
"Den faschistischen Geist aus der Regierung herausbekommen"


Sänger Willi Resetarits:
"Kaltschnäuzige Umsetzung von gesellschafts- und machtpolitischen Vorhaben"

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