Mentoring - Unter den Fittichen eines erfahrenen Kollegen

31. Mai 2001, 11:11
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Vorallem für Frauen, aber auch für alle anderen gilt die Devise "Sich gegenseitig heben, nicht drücken ist der Weg zum Erfolg".

Idee

Die Idee des Mentoring sieht vor, dass junge Talente innerhalb des Unternehmens, für das sie tätig sind, von erfahrenen Kollegen (Mentoren) in einer Führungsposition an die Hand genommen werden und von diesen das Führen lernen können. Der/die MentorIn erklärt der oder dem jüngeren KollegIn die Abläufe im Betrieb und nimmt ihn/sie zu (fast) allen Meetings mit.

Veraltete Vorstellungen

Die Vorstellung, sich allein den Weg nach oben zu erkämpfen, Rückschläge, die durch Unwissenheit passieren, einstecken zu müssen und in alle Fettnäpfen zu treten, die den Weg zur Karriere pflastern, ist passé.

Nutzen

Die jungen Kollegen sollen von den Kontakten der Alteingesessenen profitieren, deren Netzwerke zu den eigenen machen, und vor allem spezielles Wissen so schnell wie möglich aufsaugen. Nutznießer sind nicht nur die aufstrebenden Jung-Talente, sondern auch das Unternehmen. Je besser die Mitarbeiter informiert sind, desto effizienter erbringen sie ihre Leistungen.

Ein weiterer Aspekt ist der Nutzen für den Mentor. Die Aufgabe erfordert soziales Geschick, Fürsorglichkeit und Lehrtätigkeit. Verfügt der Mentor nicht über diese Eigenschaften, so lernt er sie spätestens während der Mentoring-Phase von seinem Zögling. (red)

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