Uni Linz erhielt neuen Supercomputer

11. Jänner 2001, 11:52

Damit will sie sich die Nummer 1-Position im Wissenschaftsbereich sichern.

Linz - Die Linzer Johannes Kepler Universität hat einen neuen Supercomputer bekommen, der die bisher verfügbare Rechnerleistung gleich vervierfacht. Sie hat damit - nach eigenen ANgaben zumindest - in diesem Zusammenhang ihre Position als Nummer 1 im österreichischen Wissenschaftsbereich weiter ausgebaut und rangiert auch im gesamtösterreichischen Computerbereich im Spitzenfeld.

Der nunmehr installierte Compute Server "SGI Origin 3800" bietet für Anwender im Bereich High-Performance-Computing (HPC) die höchste Leistungsfähigkeit, die an Österreichs Universitäten für NumberCrunching-Aufgaben - dabei geht es um die Verarbeitung von großen Zahlenmengen - zur Verfügung steht. Die SGI Origin 3800 hat doppelt so viele Prozessoren wie das Vorgängermodell an der Universität Linz und wird damit für eine Verstärkung der Rechnerleistung um den Faktor vier sorgen. Die 128 Prozessoren sind schneller und können gemeinsam auf den 48 GigaByte großen Hauptspeicher zugreifen.

Eingesetzt werden soll das System für Forschung und Lehre in den Bereichen Physik, Mathematik, Chemie, Mechatronik und Maschinenbau. Aber auch für die heimische Wirtschaft sollen Ressourcen und Know-how zur Verfügung gestellt werden. Dazu steht eine breite Palette kommerziell verfügbarer, im außeruniversitären Bereich weit verbreiteter Standardpakete bereit.

Mit der Anschaffung der SGI Origin 3800 verfügt der Zentrale Informatikdienst der Universität Linz, der das System betreut, über eine Compute Server-Installation, welche in der Top 500-Liste der HPC-Community auf Position 240 rangiert. Die Top 500-Liste erfasst die weltweit 500 größten installierten Supercomputing-Systeme.(APA)

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    grafik: uni linz
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