Innsbruck: Physik-Studenten schnuppern Quanten-Luft

11. Juli 2008, 15:40
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50 Studenten aus sieben Ländern lernen in der Sommerschule die Laborarbeit kennen

Innbruck/Wien - Einen ersten Eindruck von Laserkühlungen, Bose-Einstein-Kondensation oder auch Atomchips bekommen angehende Quantenphysiker derzeit auf der ersten Innsbrucker Sommerschule. Der Kurs wird noch bis zum Wochenende gemeinsam vom Forschungszentrum für Quantenphysik der Uni Innsbruck und dem Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) veranstaltet.

50 Studenten aus sieben Ländern schnuppern die Luft der Labors und Hörsäle der Innsbrucker Quantenphysik. "Wir wollen schon sehr früh mit der Nachwuchsarbeit beginnen", sagte Rudolf Grimm, Leiter des Forschungszentrums für Quantenphysik, man brauche schließlich laufend Doktoranden. Die Studenten, darunter Gäste aus Finnland, Großbritannien oder Israel, bekommen durch das Treffen auch die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen.

Nach dem Ansturm auf die erste Sommerschule mit 50 Studenten wird das Angebot für Studierende auch im kommenden Jahr wieder angeboten werden. Das Thema könnte dann zum Beispiel die Forschungen zum Quantencomputer sein. Organisiert wurde der Kurs von Rudolf Grimm und Hanns-Christoph Nägerl von der Universität Innsbruck und Jörg Schmiedmayer von der Technischen Universität (TU) Wien. Das IQOQI und der Spezialforschungsbereich "Control and Measurement of Coherent Quantum Systems" tragen die Kosten. (APA)

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