Isinbajewa taucht in Rom wieder auf

11. Juli 2008, 22:57
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Russische Stabhochsprung-Dominatorin steigt erst bei Golden-League-Meeting in Olympiasaison ein

Rom - Stabhochsprung-Weltrekordhalterin Jelena Isinbajewa startet erst am Freitag 40 Tage vor dem Finale der Olympischen Spiele in die Saison. Das Golden-League-Meeting in Rom ist für die die 26-jährige Russin quasi ein Heimspiel: Derzeit lebt und trainiert die Olympiasiegerin mit ihrem Coach Witali Petrow in Formia/Italien. Im Stadio Olimpico will sie dem Himmel wieder rund fünf Meter näher kommen.

"Dieses Jahr ist sehr bedeutsam für mich. Ich hoffe, es wird ein unvergessliches Jahr. Im Sommer mache ich nicht so viele Wettkämpfe, meine Höchstform will ich in Peking erreichen", meinte Isinbajewa, die ihren letzten Wettkampf am 8. März bei der Hallen-WM in Valencia mit dem Gewinn der Goldmedaille standesgemäß bestritten hatte. "Sie ist körperlich und psychisch besser in Form als vor einem Jahr. Wenn Geist und Körper harmonieren, dürfte bei den Spielen in Peking alles glatt laufen", meinte Petrow. "Es wird neue Freiluft-Rekorde geben. Daran habe ich keinen Zweifel."

Vier Chancen hat die Überfliegerin aus Wolgograd bis zum Olympia-Start noch, um die Konkurrenz zu beeindrucken und ihren Weltrekord (5,01 m) aus dem Jahr 2005 anders als in den vergangenen zwei Jahren weniger als zehn Zentimeter näher zu kommen: Nach Rom startet sie in Stockholm (22. Juli), London (26. Juli) und in Monte Carlo (29. Juli).

Nach zwei Meetings der Golden-League-Serie rittern noch fünf Athleten um den Gold-Jackpot von einer Million US-Dollar. Bershawn Jackson (400 m Hürden/USA), Weitspringer Hussein Al-Sabee (KSA) , 800-m-"Wunder" Pamela Jelimo (KEN), Hürdensprinterin Josephine Onyia (ESP) und Hochspringerin Blanka Vlasic (CRO), die ihre Serie von 31 Siegen fortsetzten möchte, waren in Berlin und Oslo siegreich. (APA/dpa)

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