Nizza - Die "Brangelina"-Zwillinge machen es spannend. Nachdem sich Angelina Jolie am Sonntag in eine Entbindungsklinik in Nizza begeben hatte, wurde bereits mit einer baldigen Geburt gerechnet. Doch ihr Arzt Michel Sussmann erklärte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz, es könne "noch Wochen dauern", bis die Zwillinge das Licht der Welt erblicken.

Jolie gehe es gut, sie sei nur zur Überwachung in das Krankenhaus mit Blick aufs Mittelmeer gegangen, sagte Sussmann. Auf die Frage, wann es soweit sei, sagte er: "In den kommenden Wochen."

Seit die Nachricht vom Krankenhausaufenthalt Jolies am Dienstag die Runde machte, wird die Lenval-Klinik in Nizza an der Côte d'Azur von Kamerateams und Reportern belagert. Deswegen blieb nicht verborgen, dass Jolies Partner Brad Pitt am Morgen mit einem ihrer Kinder das Krankenhaus verließ. Ob es Maddox, Pax, Zahara oder Shiloh war, blieb indes unbekannt.

Auf dem Filmfestival von Cannes hatte Jolie, 33 Jahre alt, bekanntgegeben, dass sie Zwillinge erwartet. Der Geburtstermin sei im August, sagte sie. Angaben einer Kliniksprecherin vom Dienstag legten indes nahe, dass die Niederkunft unmittelbar bevorsteht. "Jolie wird das Haus nicht vor der Entbindung verlassen", sagte sie.

Der Zeitung "Nice Matin" zufolge hat die Schauspielerin das schönste Zimmer, im fünften Stock und mit freiem Blick auf die Bucht der Engel. Sie sei schon am Sonntagabend mit einem Hubschrauber auf dem Dach der Klinik gelandet und habe vier Räume in der Geburtsabteilung reserviert. Ein Leibwächter sei vor dem Zugang zum Kreißsaal postiert. Eine Mitarbeiterin der Cafeteria berichtete, die Küche habe für Jolie ein Omelett zubereitet.

Jolie und Pitt, 44 Jahre alt, haben sich erst vor wenigen Wochen auf dem Weingut Miraval bei Correns in der Provence eingerichtet. Sie mieteten ein gelbes, zweistöckiges Landhaus mit rotem Schindeldach und blauen Fensterläden. Das malerische Haus ist von 300 Hektar Weinbergen und Weideland umgeben. Eine Mauer und ein Wassergraben bieten zusätzlich Schutz vor Paparazzi, allerdings waren in französischen Medien schon Luftaufnahmen zu sehen. Das nächste Dorf ist 20 Kilometer entfernt. Nicht weit, wenn man mit dem Hubschrauber zum Einkaufen fliegt.(APA/AP)