Zweite Nachwahlrunde endet ohne Zwischenfälle

5. Juli 2008, 19:55
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Die Machtverhältnisse bleiben im neuen Parlament unverändert

Skopje - Eine zweite Nachwahl der Parlamentswahl in Mazedonien ist am Sonntag weitgehend friedlich verlaufen. Dabei waren rund 14.500 Wähler in hauptsächlich von Albanern bewohnten Wahlkreisen aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Die zweite Nachwahl hatte keinen Einfluss auf das Ergebnis der Abstimmung vom 1. Juni. Dabei gewann die konservative Regierungspartei VMRO von Ministerpräsident Nikola Gruevski 63 der 120 Parlamentssitze.

Nach den am späten Sonntagabend veröffentlichten Zahlen der Wahlkommission errangen die Sozialdemokraten 27 Sitze, ein Mandat ging an die Partei für europäische Initiative (PEI). Die Nachwahl vom Sonntag bestätigte die Demokratische Union für die Integration (DUI) mit 18 Sitzen als größte albanische Partei, die Demokratische Partei der Albaner (DPA) kam auf 11 Sitze.

"Wenn die politischen Parteien keine Beschwerde einreichen, können wir dies Ergebnisse als endgültig betrachten", sagte der Leiter der staatlichen Wahlkommission, Jovan Josifovski. (APA)

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