Amerikaner droht nach angeblichem Selbstmordversuch die Todesstrafe

1. Juli 2008, 13:47
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Elf Menschen starben bei schwerem Bahnunfall

Los Angeles - Weil er bei einem angeblichen Selbstmordversuch elf Menschen in den Tod riss, droht einem Amerikaner vor Gericht die Todesstrafe. Eine Jury des Kammergerichts in Los Angeles sprach den 29-jährigen Juan Manuel Alvarez am Donnerstag (Ortszeit) des mehrfachen Mordes für schuldig. Bei der Festsetzung des Strafmaßes am 7. Juli droht dem Mann die Todesstrafe.

Der Angeklagte hatte vor dreieinhalb Jahren seinen Wagen auf einer Eisenbahnschiene abgestellt und einen schweren Unfall verursacht, bei dem elf Menschen starben und mehr als 180 verletzt wurden. Sein Verteidiger brachte vor, Alvarez habe sich das Leben nehmen wollen und den Wagen nicht mehr rechtzeitig beiseiteschaffen können, als er seine Absicht in letzter Minute geändert habe. Der Staatsanwalt wirft ihm vor, mit dem schweren Unfall habe er Aufmerksamkeit erregen wollen. (APA/AFP)

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