Karas: SPÖ hat sich als Partner "aus dem Spiel genommen"

1. Juli 2008, 13:44
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"Peinlicher und schlecht orchestrierter Kotau des Gusenbauer-Faymann-Duos vor der Kronen Zeitung"

Brüssel - Der ÖVP-Delegationsleiter im Europaparlament, Othmar Karas, sieht die SPÖ nach ihrem Schwenk in Richtung Volksabstimmung über einen allfälligen neuen EU-Vertrag nicht mehr als konstruktiven Partner in der Europapolitik. "Die SPÖ hat sich selbst als konstruktiver Partner in der EU aus dem Spiel genommen und sich mit den EU-Gegnern in ein Bett gelegt", teilte Karas am Donnerstag in einer Erklärung mit.

"Das ist ein peinlicher und schlecht orchestrierter Kotau des Gusenbauer-Faymann-Duos vor der Kronen Zeitung", kritisierte der ÖVP-Delegationsleiter und Fraktionsvize der Christdemokraten im EU-Parlament. "Selber führen kann die SPÖ nicht mehr, jetzt lässt sie sich von (Krone-Herausgeber Hans, Anm.) Dichand führen. Der Schwenk widerspricht allen Aussagen der letzen Wochen und Monate. Das ist eine unglaubliche Rückgratlosigkeit zum Schaden eines starken Österreichs in einem starken Europa. Jetzt liegt es an der ÖVP, ihre Rolle als einzig verbliebene aufrechte Europapartei im Interesse Österreichs in Europa weiterzuführen und auszubauen." (APA)

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