Chronologie: Von den Wahlen im März bis zum Rückzug Tsvangirais

1. Juli 2008, 16:36
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Harare - Die sich zuspitzende Krise in Simbabwe nahm ihren Ausgang mit den allgemeinen Wahlen vom 29. März:

  • 29. März - Parlaments- und Präsidentenwahlen: Staatschef Mugabe (84), Präsident seit der Unabhängigkeit 1980, erhält weniger Stimmen als Oppositionsführer Tsvangirai (56), der aber die absolute Mehrheit verfehlt. Mugabes ZANU-PF verliert ihre Parlamentsmehrheit (nach mehrmaliger Wiederholung der Stimmenauszählung).
  • 5. April - Tsvangirai ruft sich zum Wahlsieger aus.
  • 26. April - Wahlkommission bestätigt Niederlage der Regierungspartei.
  • 2. Mai - Wahlkommission beschließt Präsidenten-Stichwahl.
  • 24. Mai - Tsvangirai kehrt nach sechswöchigem Auslandsaufenthalt heim.
  • 4. Juni - Erste von fünf vorübergehenden Festnahmen Tsvangirais.
  • 6. Juni - Regierung untersagt Tätigkeit ausländischer Nichtregierungsorganisationen.
  • 12. Juni - Festnahme der Nummer zwei der Opposition, Tendai Biti, der wegen Hochverrats angeklagt wird.
  • 14. Juni - Mugabe erklärt, Opposition werde nicht an die Macht kommen, solange er am Leben sei.
  • 18. Juni - Vermittlungsmission des südafrikanischen Präsidenten Mbeki.
  • 22. Juni - Tsvangirai kündigt Rückzug aus Stichwahl an.
  • 23. Juni - Regierung hält an Stichwahl fest.
  • (APA)

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