Raiffeisen International schüttet 144 Millionen Euro Dividende aus

11. Juli 2008, 13:40
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Vorratsbeschluss für Wandelschuldverschreibung - Aktienrückkauf genehmigt

Wien - Die börsennotierte Raiffeisen International Bank-Holding AG (RI) hat auf der heutigen Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,93 Euro je Aktie beschlossen, wobei die jungen Aktien aus der Kapitalerhöhung 2007 voll dividendenberechtigt sind. Das sind um 22 Cent je Aktie mehr als im Jahr davor. Aus der Dividende ergibt sich insgesamt eine Ausschüttung von maximal 143,8 Mio. Euro. Auszahlungstag ist der 18. Juni 2008.

Ein heute in der Hauptversammlung gefasster Vorratsbeschluss ermächtigt den Vorstand, innerhalb von fünf Jahren Wandelschuldverschreibungen mit einem Gesamtbetrag von bis zu 2 Mrd. Euro auszugeben. Mit diesen ist ein Umtausch- oder Bezugsrecht auf bis zu 15.47 Mio. auf Inhaber lautende Stammaktien der Gesellschaft mit dem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu 47,17 Mio. Euro verbunden.

Aktienrückkauf genehmigt

Die Hauptversammlung beschloss außerdem, den Vorstand für die Dauer von 30 Monaten zum Erwerb und gegebenenfalls auch zum Einzug eigener Aktien bis zu 10 Prozent des Grundkapitals der Gesellschaft zu ermächtigen. Darüber hinaus erfolgte der Beschluss über die Integration der bisherigen Tochtergesellschaft Raiffeisen International Group IT in die Raiffeisen International Bank-Holding AG.

"Trotz der Turbulenzen auf den globalen Finanzmärkten war 2007 wieder ein herausragendes Jahr für uns. Wir haben in einem extrem anspruchsvollen Umfeld unsere Kapitalerhöhung sehr erfolgreich platziert, unsere Ziele weit übertroffen und das Jahr mit einem weiteren Rekordergebnis abgeschlossen", sagte RI-Chef Herbert Stepic. Rund 700 RI-Aktionäre nahmen an der HV teil. (APA)

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