Berlin steigt auf Linux um - mit Hilfe von Microsoft

5. Juni 2008, 08:41
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Prototyp eines Open-Source-Arbeitsplatzes wird entwickelt, der sich nahtlos in Active-Directory-Umgebungen integriert

Laut einer Meldung von Heise steigt die Stadt Berlin - entgegen den Entwicklungen in Wien, der WebStandard berichtete, auf Linux um. Interessanter Aspekt am Rande - dies geschieht mit Unterstützung von Microsoft.

Linux-Desktop für Active-Directory

Das IT-Dienstleistungszentrum Berlin (ITDZ) wird nun in Zusammenarbeit mit Microsoft und der LIS AG (Linux Information Systems AG) für die Berliner Verwaltung den Prototyp eines Open-Source-Arbeitsplatzes entwickeln, der "vom Funktionsumfang einer Windows-Lösung entspricht und sich nahtlos in Active-Directory-Umgebungen integrieren kann", vermeldet Heise.

Pilotphase

In Berlin startete man nun mit der Pilotphase des Projektes und will Erkenntnisse über die Zusammenarbiet zwischen den Betriebssystemen sammeln. Der Desktop-Rechner basiert auf dem Client der CoreBiz-Familie, der Dokumentenaustausch wird über OpenOffice sowie Adobes Acrobat Reader sichergestellt. Über einen ICA- oder RDP-Client lassen sich auch beim deutschen ITDZ zentral gehostete Fachanwendungenintegrieren.(red)

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