Immer mehr Geld landet im Garten

8. Mai 2008, 10:40
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Die Ausgaben der Haus­halte legten seit 2002 um 22 Prozent zu – 2007 gab jeder Haushalt im Schnitt 35 Euro für Gartenpflege aus

Die Österreicherinnen und Österreicher lieben ihren Garten – und geben auch immer mehr Geld dafür aus. Seit 2002 sind die Haushaltsausgaben im Gartenbereich um rund 22 Prozent gestiegen, so das Ergebnis einer Studie des Beratungsunternehmens RegioPlan.

Am höchsten sind die Ausgaben für Gartengeräte gestiegen (plus 31 Prozent), gefolgt von den Ausgaben für Pflanzen (plus 25 Prozent). Gesunken sind die Ausgaben hingegen für die Reparatur von Werkzeugen und Gartengeräten.

Pro Haushalt gaben die Österreicher 2007 rund 35 Euro für Gartenpflege aus, für Zier- und Gartenpflanzen 90 Euro. Für Gartengeräte wurden 37 Euro, für Gartenmöbel im Schnitt 27 Euro gezahlt.

Marktvolumen legt stark zu

Das Marktvolumen für Gartenbedarf ist seit 2002 insgesamt um rund 27 Prozent auf knapp 670 Mio. Euro im Jahr 2007 gestiegen, teilte das Beratungsunternehmen in einer Aussendung mit. Die Nachfrage nach Gartenprodukten ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Diesen Umstand haben die Baumärkte erkannt und ihre Sortimente in diesem Bereich sukzessive erweitert. Heute nimmt die Gartenabteilung oder das Gartencenter bereits knapp ein Drittel der gesamten Verkaufsfläche eines Baumarktes ein, heißt es in der Aussendung.

Mehr als die Hälfte der Umsätze im Gartenbereich, nämlich 54 Prozent, lukrieren reine Gartencenter und Gärtnereien. Der Anteil der Baumärkte beträgt 25 Prozent, der Rest verteilt sich auf Lebensmittel-, Möbel- und Versandhandel etc. (APA)

  • Die Nachfrage nach Gartenprodukten ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen.
    foto: derstandard.at/putschögl

    Die Nachfrage nach Gartenprodukten ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen.

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