Bammer weiter, Paszek out

11. Mai 2008, 12:22
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Österreichs Nummer 1 nach Erfolg über Kra­jicek nun gegen Deutschlands aufstrebende Lisicki - Paszek unterlag Bondarenko in Berlin

Berlin - Sieg und Niederlage gab es am Montag für Österreichs zwei Fed-Cup-Spielerinnen beim Tier-I-Tennisturnier der WTA in Berlin. Der zuletzt gezeigte Trend beim Fed Cup in Dornbirn bestätigte sich auch auf der Tour: Sybille Bammer nähert sich wieder ihrer Bestform, Tamira Paszek läuft dieser noch hinterher. Bammer bezwang Michaella Krajicek (NED) nach nur 74 Minuten mit 6:1,6:2, die 17-jährige Vorarlbergerin musste sich der Ukrainerin Katerina Bondarenko nach 1:25 Stunden mit 4:6,3:6 geschlagen geben.

Für Bammer geht es bei dem mit 1,34 Mio. Dollar dotierten Turnier nun am Mittwoch gegen Deutschlands große Hoffnung, Sabine Lisicki, weiter. Die 18-Jährige rang die als Nummer 16 gesetzte Shahar Peer aus Israel mit 7:5,6:1 nieder und wird damit am Montag erstmals in die Top 100 vorstoßen.

"Ich bin sehr zufrieden, Sybille hat im ersten Satz sehr gut gespielt. Das war ein guter Auftakt auf rotem Sand, sie hat auch viele Variationen gespielt", sagte Bammer-Coach Jürgen Waber. Vor Lisicki, gegen die die 28-jährige Oberösterreicherin bisher noch nie gespielt hat, ist man freilich gewarnt. Waber hat die aufstrebende Deutsche, mit der die Turnierorganisatoren auf Plakaten für ihre Veranstaltung werben, gegen Peer beobachtet. "Sie serviert teilweise mit 190 km/h und massenweise Asse. Sie hat gegen Peer schon imponierend gespielt."

Dennoch müsse sich Bammer vor niemandem fürchten, so der Coach. Sollte sich die Ottensheimerin, die im Vorjahr in Berlin in Runde zwei ausgeschieden ist, auch gegen die Lokalmatadorin durchsetzen, winkt ihr ein Duell mit der als Nummer 2 gesetzten Ana Ivanovic. Die Serbin ist in Berlin Titelverteidigerin. (APA)

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