Scientology vs. Anonymous: Die Schlacht bei YouTube geht weiter

14. Juli 2008, 10:20
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Accounts von bekannten KritikerInnen werden gesperrt - Anlass waren neue Videos auf der Video-Plattform

Das Online-Videoportal YouTube rückt einmal mehr ins Zentrum der Auseinandersetzungen zwischen Anonymous und Scientology. In den letzten Tagen wurden Accounts von Scientology-KritikerInnen gesperrt. Daraufhin gingen die Wogen wieder einmal hoch.

Kritisches Interview

Zunächst wurde der Account der Ex-Scientologin Tory Christman gesperrt, danach am Freitag auch jener des Fernsehjournalisten Mark Bunker. Bunker hatte zuvor Ausschnitte eines Interviews mit Schauspieler Jason Beghe auf YouTube veröffentlicht. Das Video mit Beghe hat die 12-jährigen Erfahrungen des Schauspielers mit Scientology zum Inhalt. Beghe äußert sich sehr heftig gegen Scientology.

Schlachtfeld YouTube

YouTube ist von Beginn an als Austragungsort und Schlachtfeld von Scientology-KritikerInnen genutzt worden. Die Internet-Bewegung "Anonymous" nutzt es als PR-Plattform und zentralen Informations-Pool. Mittlerweile finden monatliche Demonstrationen gegen Scientology statt - der WebStandard berichtete - die immer stärkeren Zukauf erfahren. Scientology reagiert mit einer eigenen Videoplattform, auf der Eigen-PR betrieben wird.(red)

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