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"Wer interessiert sich schon für singende Beehives?"

18. April 2008, 12:56
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Try it again, H.A.P.P.Y.: Mit "Lagerhouse" bestreitet die Künstlergruppe den zweiten Versuch zum "schlechtesten Musical der Welt" - Regisseur Tomtschek ist optimitisch

Vor neun Jahren ist die Künstlergruppe H.A.P.P.Y. kläglich gescheitert. Mit "Steffi" wollten sie das schlechteste Musical der Welt auf die Bühne bringen. Doch das Stück über die Tennisspielerin Steffi Graf wurde zum Erfolg.

Jetzt sind H.A.P.P.Y. zurück - mit einem Musical über Leben und Leiden von Karl Lagerfeld und Amy Winehouse. Mit "Lagerhouse" wollen sie schaffen, was ihnen mit ihrem Erstlingswerk misslungen ist. "Das schlechteste Musical der Welt - jetzt aber wirklich!" wird am 24. April 2008 am donaufestival uraufgeführt. Eine zweite Vorstellung gibt es am 3. Mai.

Was soll das eigentlich mit dem Fächer? Ist der Modeschöpfer wirklich Coca-Cola-süchtig? Was liegt hinter der Sonnenbrille? Gibt es eine gemeinsame Zukunft für Lagerfeldund Winehouse? - Das Musical "Lagerhouse" gibt Antworten. Regisseur Tomtschek verrät, warum dieser Stoff Potential für das schlechteste Musical der Welt hat und welche Strapazen H.A.P.P.Y. dafür auf sich nehmen musste.

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derStandard.at: Wie optimistisch seid ihr, jetzt endlich das schlechteste Musical der Welt produziert zu haben?

Tomtschek: Wir hoffen das Beste. Das müssen wir auch. Das schlechteste Musical der Welt zu machen ist einer Aufgabe, die eigentlich fast unlösbar ist. Schon allein in Österreich ist die Konkurrenz beinahe erdrückend! Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dieses Mal beim Donaufestival erfolgreich zu sein.

derStandard.at: Wie erklärt ihr euch das Desaster mit „Steffi“? Warum kam das gut an?

Tomtschek: Das können wir uns bis heute nicht erklären. Wir haben geknödelt und Beine geworfen, was das Zeug hielt. Ein noch uninteressantes Thema für ein Musical als Tennis war damals kaum vorstellbar und die Handlung war an den Haaren herbeigezogen. Was sollten wir denn sonst noch machen?

derStandard.at: Woran misst sich der Erfolg des "schlechtesten Musicals der Welt" ?

Tomtschek: An der internationalen 7 stufigen Messskala für "really bad musicals". Ein gutes Zeichen wäre auf alle Fälle, wenn sich die vereinigten Bühnen dafür interessieren würden.

derStandard.at: Wieso hat ein Musical über Karl Lagerfeld und Amy Winehouse Potential für einen Reinfall?

Tomtschek: Wir wollen doch gar keinen Reinfall! Wir wollen es diesmal schaffen, das Unmögliche zu erreichen. Und nachdem die Tenniswelt beim letzten Mal dann doch zu aufregend war für das schlechteste Musical der Welt, versuchen wir es diesmal mit der Modeszene. Wer interessiert sich schon für verhungernde Models, tanzende Fächer und singende Beehives?

derStandard.at: Angenommen, ihr versagt mit „Lagerhouse“ erneut - wie werdet ihr damit umgehen?

Tomtschek: Daran wollen wir gar nicht denken. Wir müssen positiv an die Sache rangehen. Natürlich wissen wir, dass die Chancen nur minimal sind. Aber wer das Unmögliche versucht, darf nicht von Vornherein an das Scheitern denken!

derStandard.at: Ist noch genug Hass für einen dritten Anlauf zum „schlechtesten Musical der Welt“ vorhanden?

Tomtschek: Die Frage kann ich erst beantworten, wenn wir wieder versagen sollten. Ich denke, falls der ORF "Musical- die Show" in eine zweite Staffel schicken sollte, braucht man sich darüber keine Sorgen zu machen.(derStandard.at/16/04/2008)

Lagerhouse
Das schlechteste Musical der Welt - jetzt aber wirklich! Donnerstag, 24. April 2008, 22:00 Uhr und
Samstag, 3. Mai 2008, 19:00 Uhr
Halle 2
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    foto: katharina gossow

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