Künftiger SAP-Chef bestätigt Ziele und stellt sich hinter Strategie

11. April 2008, 10:15
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SAP will 2008 den Umsatz mit Software- und software-bezogenen Dienstleistungen währungsbereinigt um 24 bis 27 Prozent steigern

Der künftige SAP-Chef Leo Apotheker hat die Ziele für das laufende Jahr und darüber hinaus bestätigt und sich hinter die langfristige Strategie des Konzerns gestellt. "Wir fokussieren uns zunächst darauf, dass wir 2008 so abliefern, wie wir es versprochen haben. Und dann wollen wir unsere Ziele für 2010 erreichen", sagte der am Mittwoch zum Co-Chef neben Henning Kagermann ernannte Apotheker der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag-Ausgabe). SAP will 2008 den Umsatz mit Software- und software-bezogenen Dienstleistungen währungsbereinigt um 24 bis 27 Prozent steigern.

"SAP hat die Fähigkeit, unter idealen Bedingungen eine Marge von 35 Prozent zu erreichen"

Das von Kagermann ausgegebene mittel- bis langfristige Ziel einer bereinigten operativen Marge von 35 Prozent sieht Apotheker nicht als Hypothek. "SAP hat die Fähigkeit, unter idealen Bedingungen eine Marge von 35 Prozent zu erreichen", sagte er. Wenn man aus den jüngsten Zahlen Zukunftsinvestitionen und Wechselkurseffekte herausrechne, "sind wir von einer 30-Prozent-Marge gar nicht so weit entfernt".

"Wir wollen Innovationen rascher in Marktanteile umsetzen."

Die Kunden seien sehr zufrieden damit, dass SAP eine langfristige Strategie verfolge, sagte Apotheker. "Wir wollen Innovationen rascher in Marktanteile umsetzen. Wenn uns das gelingt, werden auch die Aktionäre durch bessere Ergebnisse profitieren." Es gehe darum, aus Innovationen Umsatzvolumen zu generieren. "Wir wollen uns jetzt so aufstellen, dass wir das noch effizienter machen können." Wie angekündigt werde 2008 das Spitzenjahr bei den Investitionen in Forschung und Entwicklung sein, danach wolle SAP mehr davon profitieren.

"Man muss den Mut haben, richtige Entscheidungen zugunsten der langfristigen Entwicklung zu treffen."

Vor dem Hintergrund des derzeit schwachen Aktienkurses sagte Apotheker: "Man muss den Mut haben, richtige Entscheidungen zugunsten der langfristigen Entwicklung zu treffen." Damit könne man auch dafür sorgen, dass sich der Aktienkurs über die Zeit verbessere.(APA)

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