"Jeder dritte iPhone-Besitzer nutzt zum Telefonieren ein Zweithandy"

4. April 2008, 12:32
148 Postings

Studie zeigt das Profil des iPhone-Nutzers: Apples Kundschaft ist jung und zahlt neuerdings höhere Telefonrechnungen

Wer kauft sich eigentlich ein iPhone und was macht er überhaupt damit? Das Marktforschungsunternehmen Rubicon Consulting ging dem auf die Spur und führte unter 480 US-iPhone-Besitzern eine Umfrage durch (Die Schwankungsbreite beträgt 3,8 Prozent). Hier nun ein Auszug aus den wichtigsten Erkenntnissen:

  • iPhone-Nutzer sind sehr zufrieden mit dem iPhone. Die Funktionen werden intensiv genutzt.

  • E-mail ist die meistgenutzte Funktion. Dies gilt allerdings nur fürs Lesen der Nachrichten, nicht fürs Schreiben.

  • Das iPhone fördert mobiles Surfen. 75 Prozent der Anwender bestätigen das...

  • ...Allerdings berichten auch 40 Prozent, dass es Probleme bei der Darstellung von Webseiten gäbe.

  • Der Smartphone-Markt profitiert. 50 Prozent der iPhones ersetzen "normale" Telefone - am häufigsten das Motorola Razr. 40 Prozent der iPhones ersetzt bestehende Smartphones wie Blackberrys oder Windows Mobile-Geräte.

  • Ein Drittel der iPhone-Nutzer trägt ein zweites Telefon mit sich. Beispielsweise zum Telefonieren oder zur Erstellung von Emails.

  • Ein Viertel aller Nutzer geben an, das iPhone würde einen Laptop ersetzen.

  • Apples Kundschaft ist jung. Die Hälfte aller iPhone-Besitzer ist unter 30 Jahre alt.

  • Apple verkauft an seine Anhängerschaft. 75 Prozent aller iPhone-Käufer nutzte zuvor schon Apple-Produkte.

  • Das iPhone bewegt Mobilfunkkunden. 50 Prozent aller Nutzer haben für das Handy den Anbieter gewechselt.

  • Das iPhone führt zu höheren Rechnungen. Kunden zahlen rund 24 Prozent im Monat mehr Telefongebühren als zuvor.

  • AT&Ts Strategie geht auf. Der Umsatz hat sich seit der iPhone-Einführung um etwa 2 Milliarden Dollar pro Jahr erhöht.

    Europa

    Es sei darauf hinzuweisen, dass sich die Studie auf die USA bezieht. Für Europa fehlen bislang genaue Zahlen. Unter der Hand wird gemunkelt, die Absatzzahlen bleiben in Europa insgesamt hinter den Erwartungen der Anbieter zurück. Weshalb zumindest die wirtschaftlichen Aspekte der Umfrage nicht übertragbar sind. Auch können iPhone-Nutzer in Europa nicht im gleichen Ausmaß von den Internet-Funktionen des Handys profitieren, da zum einen die WLAN-Verbreitung an öffentlichen Plätzen nicht so hoch ist wie in den USA und zum anderen die Unterstützung für das etablierte UMTS/HSDPA-Netz fehlt. (zw)

    • Bild nicht mehr verfügbar
    Share if you care.