"Apple-Werbung schadet Microsofts Image"

22. März 2008, 10:47
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Studie zur Wertigkeit von Markennamen sieht Microsofts Image schwer angeschlagen - Apple soll Teilschuld haben

Man muss kein Werbeexperte sein, um festzustellen, dass Apple besonders gut darin ist, Mitbewerber in der Öffentlichkeit durch den Kakao zu ziehen. Das reicht von Aussagen des eigenen Konzernchefs Steve Jobs, der bei der iPhone-Präsentation gleich die gesamte Handybranche diffamierte, bis hin zu den mokierenden "i'm a Mac"-Spots.

Gerade in diesen Werbefilmchen beweist der Computerhersteller, dass man eigene Produkte schnell schönreden kann, wenn man andere schlecht macht. Der Hauptleidtragende ist dabei natürlich Apples Langzeitrivale Microsoft, dessen Kunden man zu konvertieren sucht.

Schaden

Wie eine aktuelle Studie zu Marken-Images zeigt, hatte Microsofts Reputation in den vergangenen Jahren schwere Schläge hinnehmen müssen. In der CoreBrand-Rangliste ist man vom 11. Platz 2004 mittlerweile auf den 59. Platz abgerutscht. Der Chef der Marktforscher meinte gegenüber dem Branchenportal Cnet, einer der Gründe dafür sei die aggressive Kampagne Apples gegen den weltgrößten Softwarehersteller.

Interessant: Apple wird in der Liste der Top 100 Marken der CoreBrand-Studie gar nicht geführt. Die besten Drei sind Coca Cola, Johnson & Johnson und Hershey Foods.

Andere Gründe

Allerdings sehen andere Marken-Studien Microsoft um vielfaches besser positioniert und zeigen damit die Diskrepanz zwischen den unterschiedlichen Untersuchungen. Beispielsweise führen die Redmonder die Liste der britischen Superbrands an. (zw)

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