Wiener Radwegenetz wächst heuer um weitere 20 Kilometer

17. März 2008, 14:14
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Mehrere Neubauprojekte werden in Angriff genommen

Wien - Wien verfügt über mehr als 1.000 Kilometer Radfahranlagen - also Radwege und sogenannte Mehrzweckstreifen. Heuer wird das Netz dank einiger Neubauprojekte um weitere 20 Kilometer wachsen. Dies entspricht rund einer Vervierfachung gegenüber 1987, als man bei 216 Kilometern hielt und ist weit entfernt von den autofixierten 1970er Jahren, als mit nur noch elf Kilometern Radwege der Tiefpunkt erreicht war.

Nord-Süd-Achse

Am Montag, 17. März, starteten die Arbeiten, um die bestehenden Radfahranlagen auf der Schmelz in Rudolfsheim-Fünfhaus mit der Schlossallee in Penzing zu verbinden. Diese Nord-Süd-Achse zwischen den beiden Bezirken kreuzt unter anderem die Linzer Straße und die Hütteldorfer Straße. An einem prominenten, wenn auch kurzen Projekt wird bereits gearbeitet: Bis Mitte April soll der knapp 200 Meter lange Radweg auf der Mariahilfer Straße zwischen Gürtel und Stumpergasse freigegeben werden.

Im Sommer wird dann eine wichtige Verbindung in der Leopoldstadt angegangen. Der rund einen Kilometer lange Radweg entlang der Oberen Donaustraße ab der Rembrandtstraße soll den Anschluss an die bestehende Anlagen in der Unteren Donaustraße ermöglichen. Mit einem Abschluss wird hier nach vier Monaten Bauzeit im Herbst gerechnet.

Die ebenfalls in der Leopoldstadt befindliche Castellezgasse vor dem künftigen Konzertsaal der Wiener Sängerknaben wird im Zuge der Verlängerung der U-Bahn-Linie U2 zwischen Oberer Augartenstraße und Klanggasse zur Einbahn. Dabei wird zugleich eine Radfahranlage errichtet. Der einen halben Kilometer lange Abschnitt soll noch im Frühjahr begonnen und abgeschlossen werden. Bereits vor wenigen Wochen wurden die neuen Radwege zwischen Westgürtel und der Linken Wienzeile sowie in der Inneren Stadt in der Herrengasse für die Radler freigegeben. (APA)

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