Festplatte verschlüsseln - leicht gemacht

17. März 2008, 07:57
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Truecrypt 5.1 erweist sich als einfach zu bedienende Lösung um die eigenen Daten zu sichern - ein Test als Ansichtssache

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screenshot: andreas proschofsky

Verschlüsselung

Gerade mit der immer stärkere werdenden Verbreitung von Laptops hat das Thema Festplattenverschlüsselung in den letzten Jahren deutlich an Aufmerksamkeit gewonnen. Denn was vielen BenutzerInnen langsam klar wird: Hat jemand einmal direkten Zugriff auf den Rechner - etwa durch einen Diebstahl - so nützen all die Login-Passwörter rein gar nichts mehr.

Zugriff

Schließlich haben AngreiferInnen damit auch direkten Zugriff auf die Festplatte und können so alle darauf gespeicherten Daten kinderleicht einsehen. Von sensiblen Mails bis zu privaten Fotos - alles liegt auf dem Präsentierteller bereit. Die Frage des verwendeten Betriebssystems, also ob Windows, Linux, Mac OS X oder etwas ganz anderes zum Einsatz kommt, macht hier prinzipiell keinen Unterschied.

Abhilfe

Eine Erkenntnis, die wohl bei vielen alles andere als ein wohlig-warmes Sicherheitsgefühl zurücklässt. Und eine, die nach Abhilfe schreit, damit wäre der Moment gegeben, wo die Festplattenverschlüsselung die Bühne betritt. Stark vereinfacht gesagt, funktioniert diese so: Über eine Passphrase und/oder ein Keyfile werden die Daten durch einen speziellen Algorithmus gejagt, der alle Inhalte verschlüsselt auf der Platte speichert. Wer nun die Passphrase nicht kennt und/oder das Keyfile nicht besitzt kann mit den Daten auf einer solcherart geschützten Platte rein gar nichts anfangen.

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