Computer wie Möbelstücke

12. März 2008, 10:25
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Wiener Entertainment-PCs vom Glastisch bis zu Swarovski-Glitzer -mCubed will Technik an Wohnzimmeratmosphäre anpassen

"Unsere Geräte sollen wie Möbelstücke sein", sagt Maik Berendt, Geschäftsführer von mCubed Information Technology. Das 2003 gegründete Wiener Unternehmen fertigt Geräte, die PC und HiFi-Anlage in einem sind und ins Wohnzimmer passen. Doch nicht nur die äußeren Materialien - "besonders gefragt sind derzeit hochglänzendes Acryl in Schwarz oder gebürstetes Aluminium" - sollen sich an die Wohnzimmeratmosphäre anpassen. Auch das Innenleben soll eine Portion "Heimeligkeit" bieten. Abhängig von der Ausstattung kosten Einsteigermodelle ab 500 Euro, die Topmodelle liegen bei 1200 Euro aufwärts.

Materialien

"Wir verwenden nicht nur hochwertige Bauteile, sondern wollen Geräte bieten, mit denen man sich im Wohnzimmer wohlfühlen kann, das heißt, sie sind lüfter- und daher lautlos und staubfrei", erläutert Berendt im Gespräch mit dem Standard.

Station

Offizielle Cebit-Premiere am mCubed-Stand in Halle 24 hat auch die HFX Table Station, ein Glastisch mit Display und flüsterleisem PC samt Boxen mit Verstärker als Innenleben. Wer um ihn herumsitzt kann damit Fernsehen, Computerspiele spielen, ihn als Videoschnittpult oder zum Surfen benutzen. Bedient wird der "Tisch" mit funkgesteuerter Tastatur oder berührungsempfindlichem Display. Einzelstücke sind bereits im Einsatz, zum Beispiel im Foyer eines Hotels in Dubai. Das gläserne Designstück kostet zwischen 5000 und 6000 Euro.

Nische

"Wir besetzen mit unseren Produkten sicher eine Nische", sagt Berendt. "Aber da Home Entertainment immer mehr vom PC aus gesteuert wird, bewegen wir uns in einem wachsenden Markt."

Den größten Umsatz erzielt das Unternehmen, das in Norddeutschland mit einer Niederlassung vertreten ist, in Skandinavien, wo "auf schönes und zweckmäßiges Design viel Wert gelegt wird". Wer seinem Wohnzimmer einen gewissen Glanz vermitteln möchte, für den gibt es auch Sonderanfertigungen, wie zum Beispiel ein mit 10.000 Swarovski-Steinchen besetzter HFX classic. (DER STANDARD Printausgabe, 04.03.2008)

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    foto: hersteller
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