Feuerwehr rückte bei "Emma" fast doppelt so oft aus wie bei "Paula"

7. April 2008, 12:01
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24.800 Feuerwehrleute leisteten bei fast 11.000 Einsätzen Hilfe - Junger Slowake bei Aufräumarbeiten verletzt

Wien - Das Sturmtief "Emma" hat der Feuerwehr in ganz Österreich einiges an Arbeit beschert: Insgesamt waren 24.800 großteils freiwillige Feuerwehrleute zu 10.940 Sturmeinsätzen unterwegs (Stand Sonntag 12.00 Uhr). Damit übertraf "Emma" den verheerenden Jänner-Sturm "Paula", bei dem es 5.600 Einsätze gab, teilte Oberbrandrat Franz Rath, Leiter des Sachgebietes "Katastropheneinsatz" beim Österreichischen Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV), am Sonntag mit.

"Spitzenreiter" war Oberösterreich mit 6.200 Einsätzen, gefolgt von Niederösterreich mit 2.210 und Wien mit 1.030 Sturmeinsätzen. Nahezu verschont blieb Kärnten, hier musste man nur dreimal in Sachen Sturm ausrücken. Die Einsätze in den übrigen Bundesländern: Salzburg 850, Tirol 250, Steiermark 230, Burgenland 110 und Vorarlberg 60.

Junger Slowake verletzt

In Niederösterreich wurde unterdessen bei Aufräumarbeiten am Sonntag in Göttlesbrunn (Bezirk Bruck an der Leitha) ein junger Slowake verletzt. Der 27-Jährige stürzte aus etwa vier Metern auf einen Betonboden. Der Mann wollte vom Dach eines Hauses eine Leiter absteigen, das Arbeitsgerät sei dabei weggerutscht. Der Mann wurde mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Mödling geflogen. (APA/red)

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