Tote Pandas im Nürnberger Zoo: Vermutlich doch Hirsche als Täter

1. März 2008, 16:14
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"Mitbewohner" im Gehege könnten über die Tiere hergefallen sein

Nürnberg - Die beiden Kleinen Pandabären aus dem Nürnberger Tiergarten sind eventuell doch von anderen Tieren in ihrem Gehege getötet worden. Am Freitag verdichteten sich Hinweise darauf, dass die beiden Muntjak-Hirsche über ihre Mitbewohner hergefallen sein könnten. Das zehnjährige Pandamännchen und das dreijährige Weibchen waren am 18. Februar tot in ihrem Gehege entdeckt worden. "Die Wunden sehen so aus, als ob die Bäuche der beiden Pandabären mit spitzen Zähnen aufgeschlitzt worden sein könnten", sagte eine Behörden-Sprecherin. Kampfspuren zwischen den Muntjaks und den auch Katzenbär genannten Kleinen Pandas wurden bei der Untersuchung der toten Tiere jedoch nicht festgestellt. Für die kommende Woche erwartet die Stadt das Ergebnis eines toxikologischen Gutachtens. Die These einer Vergiftung der Tiere steht jedoch im Widerspruch zu den äußeren Verletzungen. Auch für die Vermutung, dass ein Tierhasser die Pandas tötete, gibt es bisher keinerlei Spuren oder Hinweise. (APA/dpa)
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