Home Depot geht in die Knie

17. März 2008, 15:51
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Der Gewinn des Baumarkt­riesen erleidet im abgelaufenen Jahr einen massiven Ein­bruch, auch die Aus­sichten sind wenig rosig

Atlanta - Die weltgrößte Baumarktkette Home Depot hat durch die amerikanische Immobilienkrise einen massiven Gewinneinbruch erlitten. Die Talfahrt werde auch im laufenden Jahr andauern, warnte das US-Unternehmen am Dienstag. Die Lage für die Branche sei äußerst schwierig, gestand Konzernchef Frank Blake.

Der Gewinn von Home Depot fiel im Geschäftsjahr 2007 um fast ein Viertel auf 4,4 Mrd. Dollar (3 Mrd. Euro). Der Umsatz ging um mehr als zwei Prozent zurück auf 77,3 Mrd. Dollar, teilte das Unternehmen am Sitz in Atlanta (Georgia) mit. Im Schlussquartal brach der Überschuss um fast 28 Prozent auf 671 Mio. Dollar ein. Der Umsatz stieg nur durch eine zusätzliche Verkaufswoche im Quartal um 1,5 Prozent auf 17,7 Mrd. Dollar.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Home Depot ein weiteres Umsatzminus von bis zu fünf Prozent. Der operative Gewinn je Aktie werde nochmals um bis zu knapp ein Viertel zurückgehen.

Angesichts der Kreditkrise und des steilen Verfalls der Hauspreise können sich immer weniger US-Bürger Renovierungen und Ausbauarbeiten leisten. Home Depot betreibt mehr als 2.200 Filialen, den Großteil davon in den USA und Kanada. (APA/dpa)

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