B-2-Tarnkappenbomber im Pazifik abgestürzt

12. März 2008, 18:10
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Auf dem US-Militärstützpunkt der Insel Guam - Piloten konnten sich mit Schleudersitz retten

Hagatna/Guam - Ein B-2-Langstreckenbomber der US-Luftwaffe ist am späten Freitagabend auf dem Stützpunkt Guam im Pazifik abgestürzt. Beide Piloten hätten sich mit dem Schleudersitz gerettet, teilte die Luftwaffe mit. Warum der Tarnkappenbomber kurz nach dem Start von der Andersen Air Force Base abstürzte, soll eine Untersuchung klären.

Der B-2-Bomber entgeht den meisten Radarsignalen und kann so von Verteidigungssystemen nur schwer ausgemacht werden. Seine Reichweite liegt nach Luftwaffenangaben bei 11.000 Kilometern ohne auftanken zu müssen. Eingesetzt wurden Bomber dieses Typs in Afghanistan, dem Irak und gegen Serbien.

Jeder B-2-Bomber kostet etwa 1,2 Milliarden Dollar (808 Mio. Euro). Die US-Luftwaffe verfügte bisher über 21 Stück dieser Maschinen. (APA/AP/red)

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    Ein B-2-Tarnkappenbomber ist am Samstag abgestürzt, rund 1,2 Milliarden Dollar kostet das Kampfflugzeug pro Stück.

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