Frau nach Sex-Auktion schwanger

5. März 2008, 00:07
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Schwangere sucht Identität des Vaters - Web-Seite muss Namen preisgeben

Stuttgart - Eine Frau, die nach einer anonymen Sex-Auktion schwanger geworden ist, hat ein Recht darauf, den Namen des Vaters ihres Kindes zu erfahren. Das Stuttgarter Landgericht verurteilte den Veranstalter der Sex-Auktion, den Betreiber einer Internetseite, dazu, die Namen der sechs infrage kommenden Männer preiszugeben.

Die Klägerin hatte sich bei der Sex-Auktion gleich mehrmals ersteigern lassen. Von einem der sechs Männer, mit denen sie dann Sex hatte, aber nur die im Internet üblichen Decknamen kannte, wurde sie schwanger.

Eigentlich hatte sich der Betreiber der Web-Seite in den Geschäftsbedingungen zu jeglicher Geheimhaltung verpflichtet. Das Interesse des noch ungeborenen Kindes an der Feststellung der Vaterschaft stehe höher als das Interesse der Männer an der Geheimhaltung ihrer Daten, urteilte die 8. Zivilkammer. (APA)

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