SMZ-Ost weist Vorwürfe der Gerichtsmedizin zurück

23. Jänner 2008, 18:10
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Pathologie-Chefin: "Wir haben besonders sorgfältig gearbeitet"

Wien - "Wir haben besonders sorgfältig gearbeitet. Wir haben 100 Milliliter Blut abgenommen. Das hätte gereicht, um alle Untersuchungen doppelt durchzuführen. Wir haben die sanitätsbehördliche Obduktion abgebrochen, als es klar wurde, dass wir bei der Suche nach einer Erklärung für den Todesfall nicht mehr weiterkommen." Mit diesen Worten wies am Mittwoch Angelika Reiner-Concin, die Chefin der Pathologie am SMZ-Ost in Wien, Vorhaltungen des Leiters des Departments für Gerichtsmedizin, Hans Goldenberg, zur Arbeit ihre Abteilung nach dem Tod einer 19-jährigen Studentin drei Wochen nach einer HPV-Teilimpfung zurück.

"Drittel der Fälle bleibt unklar"

Die Expertin: "Plötzliche, zunächst nicht erklärbare Todesfällen lassen sich zu zwei Drittel schließlich mit Herzproblemen erklären, es gibt aber auch andere Ursachen. Ein Drittel dieser Fälle aber bleibt unklar. Das wollen manche Mediziner nicht hören, ist aber in der wissenschaftlichen Literatur nachzulesen." (APA)

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