Piëch ortet hinter Abgasdiskussion "Wirtschaftskrieg"

23. Jänner 2008, 15:18
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VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech spricht im Zusammenhang mit der EU-Abgasdiskussion von einem "Wirtschaftskrieg".

Essen (APA/dpa) - VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch spricht im Zusammenhang mit der EU-Abgasdiskussion von einem "Wirtschaftskrieg". "Wir verdienen gutes Geld mit verbrauchsstarken Autos. Frankreich hätte gerne, dass diese Autos verboten werden", sagte Piëch der "Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung" (Montag-Ausgabe). "Was in Europa herrscht, ist ein Wirtschaftskrieg zwischen Frankreich, Italien und Deutschland."

Die EU-Kommission will den Ausstoß des Klimakillers Kohlendioxid (CO2) durch Autos bis 2012 im durchschnittlichen Flottenverbrauch auf 120 Gramm pro Kilometer von heute 160 Gramm senken. Die deutschen Autohersteller, die mehr Wagen mit starken Motoren als die Konkurrenz aus Frankreich oder Italien im Angebot haben, sehen sich dadurch stark benachteiligt. Allerdings schlug die Kommission auch vor, dass mehrere Hersteller sich mit ihren Flotten in einem Pool zusammentun können, um die durchschnittlichen Abgasgrenzen zu erfüllen. (APA)

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    VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch

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