Voranmeldung für EMS-Test startet am 1. Februar

23. Jänner 2008, 16:24
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Verpflichtende Anmeldung im Internet bis 23. Februar in Wien und Innsbruck und bis 22. Februar in Graz

Wien - All jene, die ein Medizinstudium aufnehmen wollen, sollten sich den 1. Februar im Kalender rot anstreichen. An diesem Tag beginnt an den Medizin-Universitäten Wien, Graz und Innsbruck die Online-Voranmeldung. Während die drei Unis im Vorjahr zumindest bei der Anmeldung zum Aufnahmeverfahren einheitlich vorgegangen sind, gehen sie heuer wieder getrennte Wege. Der Aufnahmetest erfolgt an allen drei Medizin-Unis am 4. Juli.

Für ein Studium in Wien und Innsbruck, wo man den "Eignungstest für das Medizinstudium" (EMS) absolvieren muss, kann man sich auf der Homepage www.eignungstest-medizin.at bis 23. Februar anmelden. Wer in Graz Medizin studieren möchte, muss sich bis spätestens 22. Februar auf der Homepage der Uni www.meduni-graz.at für das dortige, um EMS unterschiedliche Auswahlverfahren anmelden. Die Reihenfolge der Voranmeldung spielt keine Rolle für die Aufnahme.

Einladung

Der Internet-Anmeldung folgt in Wien und Innsbruck eine persönliche Anmeldung zwischen 10. und 21. März. Für diesen Termin erhalten die Studenten eine Einladung. In Graz müssen nach der Online-Anmeldung die Bewerbungsunterlagen bis 30. April an der Uni einlangen. Details dazu gibt es auf den jeweiligen Internet-Seiten.

Insgesamt 1.504 Plätze

Im Wintersemester 2008/09 stehen insgesamt 1.504 Anfängerplätze für die Studien Humanmedizin und Zahnmedizin zur Verfügung. In Wien sind es insgesamt 740 (davon 80 für Zahnmedizin), in Innsbruck 400 (davon 40 Zahnmedizin) und in Graz 360 (davon 24 Zahnmedizin). Aufgrund der geltenden Quotenregelung stehen jeweils 75 Prozent der Plätze für Bewerber mit österreichischem Reifezeugnis zur Verfügung, 20 Prozent für EU-Bürger und fünf Prozent für Nicht-EU-Bürger.

Zur Information von potenziellen Studenten über den EMS, die optimale Vorbereitung darauf und allgemein über das Medizin-Studium wird es erstmals auch seitens der Medizin-Uni Wien in Ostösterreich Info-Veranstaltungen für Schüler geben. Dazu habe es erste Gespräche mit Vertretern der Schulbehörden gegeben, Details dazu sind noch keine bekannt.

Probeläufe

Bei den seit zwei Jahren durchgeführten EMS haben unter den österreichischen Bewerbern Frauen durchwegs schlechter abgeschnitten als Männer. Eine vom Wissenschaftsministerium in Auftrag gegebene Studie über die Gründe dafür konnten dazu noch keine abschließende Erklärung liefern. Es zeigte sich aber, dass Österreicher hinsichtlich der Vorbereitung auf eine derartige Testsituation gegenüber ihrer deutschen Kollegen Defizite aufwiesen. Diese seien durch gezielte Vorbereitung ausgleichbar, heißt es seitens der Med-Uni Wien, die die Durchführung von Test-Probeläufen unter Echtzeitbedingungen empfiehlt. (apa)

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