"Report" sieht sich nicht als "Schwachstelle"

7. März 2008, 11:07
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Magazinchef Jelinek: Weniger Marktanteilsverluste als andere Sendungen"

Auf STANDARD-Anfrage sagte "Report"-Chef Gerhard Jelinek zur Kritik von ORF-General Alexander Wrabetz: Die Redaktion sieht den 'Report' nicht als Schwachstelle, sondern als wichtige Stütze" des Programms. Er habe "weniger Marktanteilsverluste als andere Sendungen".

ORF-General Wrabetz sprach von vier Prozent weniger Marktanteil. Nach STANDARD-Infos kommt der "Report" heuer auf 20 Prozent Marktanteil national und 18 Prozent in Kabel- und Sathaushalten. 2006 hatte die Magazinsendung 23 Prozent Marktanteil national und 21 Prozent Kasat.

Im Wahljahr 2006 kam der Report auf 544.000 Zuschauer im Schnitt, 2007 bis zur Programmreform am 10. April auf 548.000. Im Jahresschnitt 2007 schaffte er 468.000 Zuschauer.

"Es ist bezeichnend für die interne Gesprächskultur eines Unternehmens, wenn Mitarbeiter in der Öffentlichkeit pauschal verunglimpft werden, ohne dass je der Versuch eines persönlichen Gesprächs mit der Redaktion unternommen wurde", heißt es in einer Aussendung der "report"-Redaktion. "Die Redaktion des 'Report' war und ist stets bereit die eigene Arbeit zu hinterfragen und die Qualität der Sendung zu verbessern. Die beklagten Reichweiten-, und Quotenverluste des 'Report' seit der Programmreform 2007, liegen zudem im Schnitt vieler ORF-Sendungen." (fid)

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