Heinz Reitbauer jun., Gastronom

    12. Oktober 2007, 09:24
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    Nachtfahrer bis zum "magischen Ort"

    Im soeben erschienenen Gourmet-Führer A la Carte 2008 hat Heinz Reitbauers Wiener "Steirereck" 99 von 100 Punkten erkocht und ist damit auf Platz eins gereiht, davor musste das Lokal eine kleine Abwertung hinnehmen.

    Reitbauer sieht Bewertungen enspannt: "Es gibt viel gute Gastronomie in Österreich, auf Steirisch würd man sagen: ,Einmal der Gigl und einmal der Gogl.'" Am Wochenende, wenn das Wiener Restaurant - nicht aber die Milchbar - zu ist und die Gourmets in die Steiermark pilgern, "hilft" Reitbauer Junior dem Senior im Steirereck am Pogusch.

    Zu diesem "magischen Ort" fährt man mit dem

    VW-Bus oder einem

    Renault Espace.

    "Aus einem guten Grund. Wir haben eine zentrale Wäscherei und ein zentrales Büro in Wien und transportieren vor allem Ware. Wir haben am Pogusch eine Landwirtschaft, wir schlachten jede Woche. Wir führen also nicht nur uns selbst, sondern auch jede Menge Lebensmittel, und Wäsche hin und her. Am Pogusch ist man in eineinhalb Stunden. Ich bin Nachtfahrer, es ist weniger Verkehr, und man spart Zeit. Trotzdem überlegen wir uns jede Fahrt. Nicht nur rein aus Umweltbewusstsein, sondern vor allem aus ökonomischen Gründen." (juk, AUTOMOBIL, 5.10.2007)

    • "Einmal der Gigl und einmal der Gogl."
      foto: der standard/fischer

      "Einmal der Gigl und einmal der Gogl."

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