Herbstbeginn

28. September 2007, 17:46
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Venus erreicht am 23. ihren größten Glanz - der Sternenhimmel im September

Der lichte Tag verkürzt sich von 13h 26' am 1. auf 12h 9' am 23., die Sonne erreicht um 11h 51 MESZ die Tagundnachtgleiche und den Anfang des Tierkreiszwölftels Waage - astronomischer Herbstbeginn. Am 30. 9. dauert der lichte Tag 11h 46'. Die Dämmerungsdauer sinkt von 1h 11' auf 1h 7'.

Der Mond erreicht am 4. nahe Mars das Letzte Viertel. Der 10. bringt die feine Altlichtsichel nahe Saturn tief in der Morgendämmerung zwischen ONO und O. Nach dem Neumond am 11. mit der bei uns unsichtbaren partiellen Sonnenfinsternis zeigt sich am 13. tief in der Abenddämmerung nahe WSW die zarte Neulichtsichel. Am 19. tritt das Erste Viertel ein und am 26. ist Vollmond.

Merkur ist unsichtbar. Venus strahlt morgens tief nahe O und später hoch im OSO und erreicht ihren größten Glanz am 23. Mars steht um 1h niedrig zwischen ONO und O, Jupiter leuchtet abends tief zwischen SSW und SW. Saturn taucht am 6. tief aus der Morgendämmerung zwischen ONO und O auf.

Die Karte gilt für den 7. um 22h und für den 21. um 21h MESZ. Hoch im S steht das Große Dreieck mit Leier, Schwan und Adler. Von NO bis O zieht sich die Fünfsternreihe mit Perseus, Andromeda und Pegasus. Im Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg in Wien-Mauer gibt es am 23. um 12h 20 bei Schönwet- ter den "Tagundnachtgleichen-Mittag". Näheres unter Telefon 01/889 35 41 oder beim Astronomischen Büro. (Hermann Mucke/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 1./2. 9. 2007)

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    grafik: urania star
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