Microsofts OpenXML wird vorerst kein ISO-Standard

25. Oktober 2007, 11:19
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Knappe Mehrheit stimmten gegen das Dokumentenformat - Trotz heftiger massiven "Lobbying" seitens des Softwarekonzerns

Das Dokumentenformats Office Open XML (OOXML) wird vorerst kein ISO-Standard. Eine knappe Mehrheit der stimmberechtigten Länder sprach sich gegen das Microsoft-Produkt aus. Die berichte heise.de am Dienstag. Allerdings steht die abschließenden Phase des ISO-Standardisierungsprozesses noch bevor. 2008 soll es erneut eine Abstimmung geben.

In den letzten tagen sorgten das "Lobbying" von Microsoft für Schlagzeilen.

OpenDocument

Befürworter von freier Software hatten in den vergangenen Monaten versucht, eine ISO-Standardisierung von Open XML zu verhindern. Sie werfen dem Konzern vor, das Dokumentenformat diene nur dazu, Microsoft-Produkte als Standard in den Markt zu drängen. Stattdessen hatten sie das Alternativformat OpenDocument (ODF) befürwortet. Microsoft verspricht, dass Open XML als offener Standard den problemlosen Datenaustausch zwischen Büroanwendungs-Paketen ermöglicht. (APA)

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