Rivalen IBM und Sun schmieden Server-Allianz

26. August 2007, 14:28
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IBM wird Sun-Server anbieten - Partner sprechen von "tektonischer Verschiebung der Marktlandschaft"

IBM und Sun Microsystems wollen im Markt für Server künftig zusammenarbeiten und setzten damit ihren gemeinsamen Rivalen Hewlett-Packard unter Druck. IBM werde als erster großer Computerhersteller eigene Server mit Suns Betriebssystem Solaris anbieten, teilten die Unternehmen mit. Die neue Partnerschaft sei eine "tektonische Verschiebung der Marktlandschaft", sagte Sun-Chef Jonathan Schwartz. "Wir glauben, wenn unsere Produkte auch auf anderen Plattformen laufen, können wir unseren Kundenkreis ausbauen." Finanzielle Details der Partnerschaft wurden nicht genannt.

Open Source

Solaris konkurriert sowohl mit Microsoft-Software als auch mit Linux. Um die Verbreitung anzukurbeln, hatte Sun vor rund zweieinhalb Jahren damit begonnen, nach dem Open Source-Prinzip Programmteile (Quellcodes) von Solaris für Entwickler und Kunden zu veröffentlichen. Im Markt für Server zählt Sun nach IBM, Hewlett-Packard und Dell zu den vier größten Anbietern weltweit.

Fehler

Die Zusammenarbeit der beiden IT-Riesen wurde vor einem Jahr angestoßen, als der frischgebackene Sun-Chef Schwartz sich mit IBM-Managern traf, um Felder für eine Zusammenarbeit auszuloten. Sein Vorgänger, der langjährige Sun-Chef Scott McNealy hatte noch einen feindseligen Ton gegenüber IBM angeschlagen. Bisher bot IBM Serversysteme sowohl mit eigenem Betriebssystem als auch mit Linux oder Microsofts Windows an. (APA/dpa)

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