Perseiden: Meteorschauer am Wochenende

13. August 2007, 12:22
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Höhepunkt in der Nacht auf Montag - kein störendes Mondlicht, Sichtungschancen hängen jedoch vom Wetter ab

Wien - Störendes Mondlicht kann fürs kommende Wochenende ausgeschlossen werden, nun hängt es aber vom Wetter ab, ob HimmelsbeobachterInnen die Sternschnuppen der Perseiden genießen können. Der Höhepunkt der Perseiden wird in der zweiten Nachthälfte auf Montag erwartet, es könnte bis zu 80 Sternschuppen pro Stunde geben, erklärte Hermann Mucke vom Astronomischen Büro in Wien.

Wenn die Erde die Bahn und somit die Staubspur des Kometen Swift-Tuttle kreuzt, sind die Sternschnuppen zu sehen - alljährlich im August. Dabei gelangt ein Teil der winzigen Schmutzteilchen in die Erdatmosphäre und verglüht mit den bekannten Leuchterscheinungen, Sternschnuppen genannt. Generell ist die Dreckspur des Kometen nicht überall gleich, die Dichte der Partikel variiert. Dementsprechend sind auch die Meteorerscheinungen von Jahr zu Jahr unterschiedlich.

Die besten Sichtungschancen

Trotz der jährlichen Schwankungen zählen die Perseiden zu den verlässlichsten Meteorschauern des Jahres. Die spektakulärsten sind dagegen die Geminiden im Dezember. Für die Nächte um den 12. und 13. August empfiehlt Mucke, einfach in den Himmel zu schauen. Die Leuchterscheinungen sind am ganzen Firmament möglich. Die besten Chancen auf Sichtungen hat man dabei kurz vor oder während der Morgendämmerung.

Wenig Chancen auf gute Sicht hat man unter den Dunstglocken von Städten. Ideal ist die Beobachtung an einem höher gelegenen Ort, ohne Beleuchtung weit und breit. Im Freiluftplanetarium Sterngarten Georgenberg in Wien-Mauer, das frei zugänglich ist, gibt es am 11. und 12. August bei halbwegs klarer Sicht auf den Nachthimmel jeweils um 21.30 Uhr Führungen, bei denen die Perseiden im Mittelpunkt stehen. Die Führung am 12. August findet auf jeden Fall statt, bei Schlechtwetter gibt es Computer-generierte Sternschnuppen in der nahen Wotruba-Kirche.

Namensgebung

Der Meteorstrom wurde bereits im Jahr 36 nach Christus von chinesischen Astronomen beschrieben. Da die Sternschnuppen aus dem Sternbild des Perseus zu kommen scheinen, wurde dem Schauer der Name "Perseiden" gegeben. (APA)

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    Alljährlich im August sind die Sternschnuppen der Perseiden zu sehen.

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