Brände auf Teneriffa und Gran Canaria unter Kontrolle

6. August 2007, 10:10
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Ein Viertel der Inselbewaldung ist abgebrannt - Kühleres Wetter erleichtereten Löscharbeiten

Teneriffa - Die Lage in den Waldbrandgebieten von Teneriffa und Gran Canaria hat sich am Mittwoch weiter entspannt. Nach Angaben der Behörden sind die Brände auf den beiden spanischen Urlauberinseln weitgehend unter Kontrolle. Die Mehrheit der mehr als 12.000 Menschen, die sich vor den Flammen in Sicherheit gebracht hatten, durfte inzwischen wieder in ihre Häuser zurückkehren.

"Wir können heute durchaus wieder optimistischer sein", sagte Regierungschef José Luis Rodriguez Zapatero nach einem Besuch auf Teneriffa. Er kündigte für Freitag eine Sondersitzung des Ministerrats an, um Finanzhilfen für die Geschädigten freizugeben.

Kühleres Wetter sowie der nachlassende Wind hatten den Brandbekämpfern am Mittwoch die Arbeit erleichtert. Bei den tagelang wütenden Feuern wurden rund 35.000 Hektar Wald vernichtet, das ist nach Angaben von Naturschützern bis zu einem Viertel der gesamten Waldfläche auf den beiden Inseln. Eine Vertreterin der Umweltorganisation WWF/Adena sprach von einer der schlimmsten Umweltkatastrophen in der Geschichte Spaniens. (APA)

  • Hans Masthoff vor seinem niedergebrannten Palmitos Park Hotel in San Bartolome auf Gran Canaria

    Hans Masthoff vor seinem niedergebrannten Palmitos Park Hotel in San Bartolome auf Gran Canaria

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