Das kühle Nass als Spielespaß für Kinder

18. Juli 2007, 21:52
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Wasserspielplätze sind eine angenehme und kinderfreundliche Alternative zu den überfüllten Freibädern

Wien/Linz/Enns - Eltern, die die überfüllten Freibäder in Wien meiden, aber ihren Kindern trotzdem die ersehnte Abkühlung bieten wollen, haben eine Alternative: die Wasserspielplätze.

Piraten und Regenwald

Im Unterschied zu den "normalen" Bädern erfüllen diese Plätze auch eine Art pädagogische Funktion: So laden beispielsweise spezielle Wasserspielgeräte die Kinder zum Experimentieren ein. Europas größten Wasserspielplatz liegt auf der Donauinsel. "Wahrzeichen" des rund 5000 Quadratmeter großen Platzes ist ein Windrad, mit dem Wasser gefördert werden kann. Für Kleinkinder gibt es einen eigenen abgezäunten Spielbereich mit speziellen Holzspielgeräten, sowie Sonnensegeln. Im Theodor-Körner-Park im zwölften Bezirk findet sich ein anderer Wasserspielplatz. Neben einem Kletterbaumhaus auch ein Wasserspiel-Regenwald, der Abkühlung bietet. Weitere derartige Einrichtungen gibt es im Hans-Paulas-Park (Simmering) und in Liesing. Letzterer ist ein Piratenspielplatz.

Auch in Linz heißt die Lösung gegen das Schwitzen nicht ab ins Freibad, wo mehr als ein Stehplatz im Becken nur noch schwer zu ergattern ist. Das Ferienspiel der Stadt bietet ein spezielles Programm für unerträgliche Tage in der Sonne (und mit Schatten). So steht etwa ein Ausflug ins Mühlviertel auf dem Programm: Zum Aufstauen der Rodl, die maximal 20 Grad Wassertemperatur besitzt.

Enns, Österreichs älteste Stadt, setzt das Freibad quasi offiziell als Mittel zur Abkühlung ein. Die Kinder des städtischen Hortes haben freien Eintritt. Und der Bürgermeister hält dort persönlich Tauch-Schnupperkurse ab. (pm, ker, DER STANDARD Printausgabe, 18.7.2007)

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    Für die Kinder, alternativ zum Freibad: Zufriedenheit am Wasserspielplatz

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