Sinkende Geburtenzahlen auch im Mai

11. Juli 2007, 08:55
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Seit Jahresbeginn 2,4 Prozent weniger Kinder als im Vergleichszeitraum des Vorjahres

Der Trend, dass der Storch weniger Babys bringt, hat sich auch im Mai fortgesetzt: Nach den neuesten Zahlen der Statistik Austria setzten sich die sinkenden Geburtenzahlen auch im Mai (minus 2,7 Prozent) fort, so eine Aussendung am Dienstag.

Seit Jahresbeginn waren es 2,4 Prozent weniger Kinder, die im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum 2006 zur Welt kamen. Die vorläufige Zahl der lebend geborenen Buben und Mädchen war heuer mit 29.930 um 751 niedriger als im Vorjahr (30.681). Die Unehelichenquote stieg von 36,9 auf 38,3 Prozent.

Die Entwicklung in den Bundesländern fiel in den ersten fünf Monaten des Jahres äußerst unterschiedlich aus: In Kärnten war mit minus 7,7 Prozent der deutlichste Rückgang zu verzeichnen, gefolgt von Oberösterreich (4,8), Niederösterreich (3,8), Salzburg (3,3) und Wien (2,9). Ansonsten meldeten die Standesämter leicht steigende Geburtenzahlen, insbesondere Vorarlberg (plus 2,8 Prozent) und Tirol (2,6), gefolgt vom Burgenland (1,6) und der Steiermark (0,4). Für den Monat Mai meldete Kärnten mit 18,8 Prozent den stärksten Rückgang, während Vorarlberg und Tirol mit je 13,3 Prozent plus die größten Steigerungen verzeichneten. (APA)

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