Konzertserie begann mit Aborigine-Tänzen in Sydney

7. Juli 2007, 10:06
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50.000 im Aussie-Football-Stadion - 10.000 bei Linkin Park und Rihanna in Messehalle von Tokio

Sydney/Tokio - Australische Aborigines haben am Samstag in Sydney mit feurigen Tänzen den Auftakt der weltumspannenden Serie der Live Earth-Konzerte gemacht. Im Aussie-Football-Stadion waren rund 50 000 Musikfans versammelt, die der ehemalige amerikanische Vizepräsident Al Gore per Videobotschaft begrüßte. Gore hatte die Konzertserie mit seiner Kampagne gegen den Klimawandel inspiriert.

Kurz danach erklangen in Tokio die ersten Töne des nächsten Konzerts der Live Earth-Serie. Über 10.000 Besucher strömten in die Messehalle Makuhari am Rande der japanischen Hauptstadt. Dort beteiligen sich unter anderem die US-Rockband Linkin Park und die Sängerin Rihanna an der Kampagne des ehemaligen amerikanischen Vizepräsidenten. Am Abend war in Japan ein weiteres Live Earth- Konzert in der alten Kaiserstadt Kyoto geplant, wo Künstler wie das Yellow Magic Orchester und Michael Nymann in einem Tempel auftreten.

Folgen des Klimawandels

Zwischen den Auftritten der Bands in Sydney blendeten die Veranstalter immer wieder Botschaften von Politikern und Musikern wie dem früheren Rockstar Peter Garrett ein, um die Besucher auf die dramatischen Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen. Publikumsmagnet in Sydney war die Gruppe Crowded House.

Der Konzertreigen rund um den Erdball sollte in Shanghai weitergehen, gefolgt von Hamburg, London Johannesburg, New York, Washington und Rio de Janeiro. Die Veranstalter rechneten mit zwei Milliarden Zuschauern in Stadien und an Fernsehschirmen und Radios. (APA)

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