EU-Lebensmittelbehörde: Monsanto-Mais unbedenklich

6. Juli 2007, 18:31
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"Keine neuen Sicherheitsbedenken" - Österreich verlangt unabhängige EU-Studie zur gentechnisch veränderten Maissorte

Brüssel/Parma - Trotz Bedenken zahlreicher EU-Staaten (darunter auch Österreich) hat die EU-Lebensmittelbehörde EFSA die Unbedenklichkeit einer bereits seit zwei Jahren zugelassenen gentechnisch veränderten Maissorte bekräftigt. Nach einer detaillierten statistischen Überprüfung sei die Behörde zu dem Schluss gekommen, "dass die neuerliche Analyse der Daten keine neuen Sicherheitsbedenken aufwirft", teilte die EFSA nach Beratungen der EU-Umweltminister mit.

Auf Antrag Österreichs diskutierten die Minister am Donnerstag bei ihrem Treffen in Luxemburg eine eventuelle Gesundheitsgefährdung durch den bereits seit August 2005 zum Import zugelassenen Mais MON 863 des US-Biotech-Konzerns Monsanto. Laut einer im März fertig gestellten Studie des Molekularbiologen Gilles-Eric Seralini von der Universität Caen in Frankreich verursacht der gentechnisch veränderte Mais bei Ratten Leber- und Nierenschäden.

Österreich hat daher eine neue, unabhängige EU-Studie verlangt. Unterstützung erhielt Österreich laut Diplomaten dabei von Irland, Italien, Polen, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Tschechien, Zypern, Ungarn, Malta, Griechenland und der Slowakei. (APA)

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